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Verband der Zeitungsverleger in Rheinland-Pfalz und Saarland zeichnet Volontäre und Jungredakteure aus

Die Jury zeigte sich begeistert von den Arbeiten des journalistischen Nachwuchses in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Den ersten Preis beim Förderwettbewerb 2010 vergab sie an Daniel Weber aus Koblenz. Verleger und Chefradakteure hoben bei ihrer Jahrestagung im Moselort Mülheim den hohen Stellwert der Aus- und Weiterbildung hervor.

gewinner

Mülheim. Der Verband der rheinland-pfälzischen und saarländischen Zeitungsverleger hat am Donnerstag, 14. April 2011 zum zehnten Mal junge Journalisten mit Förderpreisen ausgezeichnet. Eine vierköpfige Jury hatte die nicht leichte Aufgabe, 45 Beiträge von Volontären und Jungredakteuren zu bewerten. Die Siegerehrung ging im Rahmen der Jahrestagung des Zeitungsverlegerverbandes im Moselort Mülheim (Kreis Bernkastel-Wittlich) über die Bühne.
Professor Volker Wolff, Leiter des journalistischen Seminars der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und Mitglied der Jury, würdigte die Arbeiten der jungen Journalisten. „Es sind allesamt glanzvolle Stücke. Das wollen die Leute lesen. So etwas sichert die Zukunft der Zeitung.“
Den ersten Preis (1500 Euro) überreichten Wolff und Dr. Thomas Rochel, Vorsitzender des Zeitungsverleger-Verbandes, an Daniel Weber (Mittelrhein-Verlag, Koblenz). Der 33-Jährige glänzte mit einem Porträt über eine 50 Jahre alte schwerstbehinderte Frau. Mit einer Serie über Funsportarten holte sich Sabine Nadarzinski (Verlagsgruppe Rhein-Main, Mainz) den mit 1000 Euro dotierten zweiten Platz. Fünf weitere Nachwuchsjournalisten freuten sich über jeweils 500 Euro: Daniela Elsässer (Verlagsgruppe Rhein-Main, Mainz), Angela Kauer und Dorothea Müth (beide Mittelrhein-Verlag Koblenz) sowie Sonja Riedel und Johannes Kloth (beide Saarbrücker Zeitung)
„Sie sind gerüstet für den tollsten aller Berufe“, rief Wolff den Preisträgern zu. Ihre Geschichten (Reportagen, Serien. Porträts) lieferten Hintergründe, die so nur in der Zeitung zu finden seien. Das Internet könne so etwas nicht leisten.
Der Wettbewerb erfreut sich großer Beliebtheit. „Seit seinem Beginn im Jahr 1992 haben wir 395 Teilnehmer gezählt“, berichtete Thomas Rochel. Die zehnte Preisverleihung sei ein „tolles Jubiläum“.
Verleger und Chefredakteure hoben bei ihrer Jahrestagung den hohen Stellenwert der Aus- und Weiterbildung junger Journalisten hervor. So habe es allein im Jahr 2010 17 Seminare mit insgesamt 324 Teilnehmern gegeben.

(Clemens Beckmann, Redakteur Trierischer Volksfreund)